Sense Of Wonder
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    • 2009 entstand BOHÈME PRÉCAIRE aus einer Idee, die im Laufe der Zeit immer größere Wellen schlug und immer mehr Interessierte für sich einnehmen konnte. Am Anfang stand der Gedanke, den verschiedenen Designern, mit denen die Initiatoren des Festivals über mehrere Jahre wegen verschiedener Aufträge in der Kreativindustrie zusammengearbeitet hatten, ein Forum zu geben, um Arbeiten, die sie neben ihren Brotjobs in der Freizeit produzieren, öffentlich zu zeigen. Ursprünglich als ein Beisammensein im kleinen Kreis mit Vernissage und anschließendem DJ-Set in einem leer stehenden Bürogebäude konzipiert, entwickelte sich – begünstigt durch viele Anfragen junger Kreativer mit Ausstellungswunsch – schnell ein kleines Festival für junge Gegenwartskunst.

      Gemeinsam mit dem Kreativnetzwerk HEIMATDESIGN und dem Kölner Partner HUG ME, HEIMLICH konnte so am 23. Oktober 2009 eine auf einen einzigen Abend angelegte und anschließend in eine Party mündende Ausstellung realisiert werden, die in dieser Form neu in der Stadt war, mehrere hundert Interessierte anzog und sehr positives Feedback bekam. Im Rahmen von BOHÈME PRÉCAIRE eröffnete sich die seltene Gelegenheit einer intuitiven Begegnung mit junger Kunst in einem unorthodoxen, nicht-musealen Kontext.

      (Fotos von Vanessa Leissring )

      Nach der erfolgreichen zweiten Ausgabe des Formats unter dem Titel sense of wonder (2010) in den Räumlichkeiten des zukünftigen Zentrums für Kulturelle Bildung im Dortmunder U mit über 4.000 Besuchern innerhalb einer Woche findet die dritte Ausgabe unter dem Namen been out, vol. 1 (Dezember 2011) im Co-Working-Space Ständige Vertretung von Heimatdesign statt und erweitert durch eine neue Online-Galerie und ein umfangreiches Begleitprogramm das künstlerische Angebot.

      Projektpartner des neuen Calls for Projects, der Online-Galerie und der Ausstellung sind in Nordrhein-Westfalen der Hartware MedienKunstVerein, Heimatdesign, Neue Kolonie West, das Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität und das Kulturbüro der Stadt Dortmund. Der Call for Projects wird in Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden, England und ausgewählten weiteren Städten veröffentlicht. Medienpartner sind u.a. Picnic Amsterdam sowie das St. Martins College der University of Arts in London.

      (Fotos von Yoko Dupuis )